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"Autonome Nationalisten" - Jürgen Peters, Christoph Schulze (Hg.)

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"Autonome Nationalisten" - Jürgen Peters, Christoph Schulze (Hg.)

Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Seiten: 64
Reihe: unrast transparent - rechter rand Band: 2
Ausstattung: softcover
ISBN 978-3-89771-101-3
Unrast - Verlag

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Ein »Schwarzer Block«, Basecaps, dunkle Kleidung und Parolen wie »Fight the system!« – die Verwirrung ist groß, seitdem vor einigen Jahren erstmals »Autonome Nationalisten« (AN) auf Neonazi-Aufmärschen zu beobachten waren. Es handelt sich um eine Strömung in der militanten Neonaziszene, die sich diverser Symbole, Codes und Sprachformen bedient, die bisher in der Linken verortet waren. 

Was hat es nun auf sich mit den AN? Haben wir es mit verkleideten Neonazis oder mit einer neuen Form extrem rechter Jugendkultur zu tun? Ist die Herausbildung der AN gewinnbringend für die extreme Rechte oder führt sie zu weiteren Konflikten? Funktioniert der Stilwandel tatsächlich reibungslos? Stellen die »Autonomen Nationalisten« eine neue Gefahr dar? 
Was lässt sich aus der Enteignung der Form politischer Inszenierung lernen? 

Das Buch nimmt Entstehungsgeschichte, Ideologie, politische Praxis, Habitus und Selbstverständnis der AN unter die Lupe und beleuchtet ihr Verhältnis zu anderen Organisationen der extremen Rechten. 


Pressestimmen

»Die AN verkörpern mit ihren popkulturellen Attitüden ein niedrigschwelliges Angebot, dessen Attraktivität im Eventcharakter und in der Radikalität seines faschistischen Gemeinschaftsangebotes liegt«, so die Herausgeber, denen es gelungen ist, einen höchst informativen Überblick über Entstehungsgeschichte, Ideologie, politische Praxis, Habitus und Selbstverständnis der AN zu geben. Das macht das Buch zu einer Grundlagenlektüre für jeden Antifaschisten.« Markus Bernhardt, junge welt, 4. Januar 2010

»Denn der Überblick ... ist umfassend, spannend und zeugt von viel Ahnung.« Julia Groth, philtrat nr. 93, Dezember 2009

»Neben den Kameradschaften stellen die "Autonomen Nationalisten" eine relativ neue Organisationsform des Neonazismus dar. Beiden gemeinsam ist das martialische Auftreten bei Demonstrationen und Kundgebungen. Die Autoren (...) bemühen sich, die Hintergründe dieser doch sehr diffusen Bewegung aufzuklären. So ist keineswegs ausgemacht, ob es sich hier um einen kurzlebigen Modetrend, rechter Hardcore als Lifestyle, oder um eine ernstzunehmende neue neonazistische Szene handelt. Das schmale Bändchen tut dort sicherlich gute Dienste, wo eine öffentliche Auseinandersetzung geführt wird.« Dudeck,ekz-Publikationsdienst, 4. März 2010 

»Das vorliegende kleine Buch gibt erstmals einen umfassenden Einblick in diese neue rechtsextreme Jugendszene.« Dr. Roman Schweidlenka, Contraste, 2/2010

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