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Acteal - Ein Staatsverbrechen - Hermann Bellinghausen

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Studien zur globalen Gerechtigkeit Bd.1

ISBN 978-3-89771-040-5

Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Seiten: 176
Reihe: Studien z. globalen Gerechtigkeit Band: 1
Ausstattung: softcover
Unrast-Verlag

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Studien zur globalen Gerechtigkeit Bd.1 

Eine Chronik zu Repression, Straflosigkeit und Widerstand in Chiapas. Acteal, der Name eines Dorfes im Hochland von Chiapas, ist für viele Mexikaner_Innen ein Synonym für das blutigste Massaker in der jüngsten Geschichte Mexikos.
"Bellinghausen erläutert in seinem Buch die politischen Hintergründe des Massakers, das er als eine Episode des Kampfes der mexikanischen Regierung gegen die EZLN begreift." 
Marinke Gindullis auf pw-portal.de 

Am 22. Dezember 1997 wurden in dem von Tsotziles bewohnten Dorf 45 Menschen, darunter Kinder und schwangere Frauen, von Paramilitärs aus Nachbargemeinden kaltblütig umgebracht. Die Opfer gehörten zu der pazifistischen Organisation „Las Abejas“, die im Konflikt zwischen der Zapatistischen Armee der nationalen Befreiung (EZLN) und der Regierung zu einer Zielscheibe in der Strategie der Aufstandsbekämpfung gegen die Guerilla wurden. 

ACTEAL - Ein Staatsverbrechen beschreibt die Umstände dieser Aufstandsbekämpfung in den Gemeinden des Hochlands von Chiapas sowie die Ereignisse, die dem Massaker vorausgingen. Der mexikanische Journalist und Schriftsteller Hermann Bellinghausen zeichnet ein sehr detailliertes Bild des so genannten Kriegs niederer Intensität, der ab 1994 gegen die indigenen Gemeinden geführt wurde, und beschreibt die Verwicklung mexikanischer Politiker in diesen Krieg sowie den Kampf zwischen Regierung und mexikanischer Zivilgesellschaft um die Deutungshoheit nach dem Massaker.

Hermann Bellinghausen ist ein mexikanischer Schriftsteller und Mitbegründer der landesweit erscheinenden, linksliberalen Tageszeitung „La Jornada“ sowie deren monatlicher Beilage „Ojarasca“, die sich mit der Situation der indigenen Bevölkerung in Mexiko auseinandersetzt. Er berichtet seit 1994 und bis heute als Reporter von „La Jornada“ über die Situation in den indigenen Gemeinden in Chiapas. Zudem hat er das Drehbuch zum ersten von den ZapatistInnen produzierten Spielfilm „Corazón del Tiempo“ (Mexiko, 2009) geschrieben.

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