Autoritäre Zuspitzung - J. Paul, R. Wamper, I. Aigner
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Autoritäre Zuspitzung - J. Paul, R. Wamper, I. Aigner

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Rechtsruck in Europa

Erscheinungsdatum: Oktober 2017
Seiten: 220
Reihe: Edition DISS Band: 40
Ausstattung: Softcover
ISBN 978-3-89771-769-5
Unrast Verlag

Nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Ländern Europas haben extrem rechte Parteien und Bewegungen in den letzten Jahren massiv an Zuspruch gewonnen – nicht nur ›auf der Straße‹, sondern auch bei Wahlen. Hintergrund dieses Rechtsrucks sind vor allem die verstärkten Fluchtbewegungen nach Europa, die damit zusammenhängende administrative Krise und die islamistischen Anschläge in mehreren europäischen Städten. Doch kenntnis- und aufschlussreich wie gewohnt zeigt das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) in dieser Publikation, dass es ist nicht zuletzt die global durchgesetzte Liberalisierung des Marktes ist, auf die der Rechtsruck aufsetzt und die ihn letztlich weitertreibt.

Jobst Paul

Jobst Paul ist promovierter Sprach- und Literaturwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS). Seine Arbeitsschwerpunkte sind die ideologischen Grundlagen westlicher Ausgrenzungskonstrukte. Er veröffentlichte Bücher und zahlreiche Aufsätze zur Ethik, u.a. zum Menschenbild in den Biowissenschaften. 2005/06 leitete er das Forschungsprojekt ›Staat, Nation, Gesellschaft‹, das sich mit den gesellschaftspolitischen Interventionen der deutsch-jüdischen Publizistik im 19. Jahrhundert beschäftigte. Derzeit koordiniert er das Editionsprojekt ›Deutsch-jüdische Autoren des 19. Jahrhunderts. Schriften zu Staat, Nation, Gesellschaft‹.


Regina Wamper

Regina Wamper, M.A., Germanistin, Politikwissenschaftlerin und Mitarbeiterin am Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS). Sie forscht diskursanalytisch und veröffentlicht hauptsächlich zu den Themen Neonazismus, intellektuelle extreme Rechte und christliche Rechte. Unterstützt von der Rosa Luxemburg Stiftung promoviert sie zu "Geschlechterbilder der extremen Rechten". Sie ist Autorin des Buches Das Kreuz mit der Nation, edition DISS, Münster: Unrast 2008


Isolde Aigner

Isolde Aigner ist staatlich anerkannte Diplom-Sozialpädagogin, hat als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem XENOS-Projekt des Forschungsschwerpunkts Rechtsextremismus/Neonazismus (FORENA) der Fachhochschule Düsseldorf zahlreiche Workshops und Präventionsprojekte zu u.a. Diskriminierung, Rassismus, Rechtsextremismus und Sexismus konzipiert und durchgeführt. Sie ist Redakteurin der feministischen Zeitschrift Wir Frauen und forscht seit 2007 zu Antifeminismus und Sexismus.