Nichts bleibt  - Die Quetschenpaua-Autonomografie von Yok
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Nichts bleibt - Die Quetschenpaua-Autonomografie von Yok

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16,00 €
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Broschur mit Abb.
Ca. 300 Seiten
Frühjahr 2019
16,00 €(D)
ISBN 978-3-95575-116-6

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Ventil Verlag

Wer fast 1400 Auftritte und eine doppelt so hohe Anzahl an Taxischichten gerissen hat, weiß einiges zu erzählen. Yok berichtet vom Aufwachsen in einer westdeutschen Kleinstadt und seiner Politisierung im Zuge der Anti-AKW-Kämpfe. Sein Weg führte ihn von Hamburg nach Westberlin. Er erlebte dort den Fall der Mauer und erzählt aus dem Blickwinkel eines autonomen Aktivisten von den vielfältig geführten politischen Kämpfen. Sein Werdegang in der alternativen Subkultur wird genauso umrissen wie sein jahrzehntelanges Wirken in Bands wie Tod und Mordschlag, Revolte Springen, Option weg und natürlich seine Zeit als Quetschenpaua.

Die Erfahrung, in Rostock-Lichtenhagen und in Hoyerswerda einem Nazimob gegenüberzustehen, sind ebenso Teil seines Lebens wie der musikalische Weg durch die rotzfreche Asphaltkultur. Yok malt ein umfassendes Bild von seinem Leben außerhalb des Mainstreams, skizziert politische Bewegungen in selbstverwalteten Zentren, Kommunen, besetzten Häusern und Wagenburgen. Das Buch endet im Jahr 2046 und berichtet auf den letzten Seiten sehr genau, warum es trotzdem Grund zur Hoffnung gibt …Leseprobe»Hin und wieder fühlte sich das absurd an. Die ganze Stadt feiert, böllert und lässt sich volllaufen, und wir prügeln uns vorm Knast mit den Bullen. Hätte ich gelernt, Comics zu zeichnen, wären die Knastkundgebungen definitiv eine dankbare Vorlage und Never-Ending-Story geworden. Und damit will ich die Sinnhaftigkeit von Solidarität mit Leuten hinter Gittern nicht kleinreden. Ganz im Gegenteil. Wenn du bedenkst, wieviele Menschen da festsitzen wegen Schwarzfahren, Betäubungsmittelverstößen und ›Armutskriminalität‹, dann spürst du ganz schnell, dass das nicht weit weg von deinem eigenen Leben ist.«

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